Photovoltaik

Modultechnologien

Solarzellen werden bis heute fast ausschließlich aus Silizium hergestellt. Andere Materialien, wie z.B. Cadmium-Tellurid-Sulfid oder Kupfer-Indium-Diselenid werden ähnlich wie amorphes Silizium in Dünnschichttechnik verarbeitet. Bei Silizium-Solarzellen unterscheidet man je nach Art ihrer Herstellung zwischen monokristallinen, polykristallinen und amorphen Solarzellen.

Monokristalline Solarzellen

  • Monokristalline Zellen haben eine einheitliche, dunkelblaue bis schwarze Färbung. Sie bestehen aus einer Scheibe eines hochreinen, gezogenen Silizium-Einkristalls.
  • Mit ihnen sind die höchsten Wirkungsgrade erreichbar (ca. 16-18 %).

Polykristalline Solarzellen

  • Polykristalline Solarzellen sind ebenfalls blau gefärbt, jedoch nicht ganz so dunkel wie die monokristallinen. Mehr oder weniger deutlich zu erkennen ist bei diesem Zellentyp eine Kristallstruktur, die sich aus dem Herstellungsvorgang ergibt.
  • Polykristalline Solarzellen bestehen aus einer Scheibe eines gegossenen Siliziumblockes.
  • Beim Abkühlen des flüssigen Siliziums entstehen verschieden ausgerichtete, voneinander abgegrenzte Kristallkörner.
  • Polykristalline Solarzellen sind etwas preisgünstiger in der Herstellung als monokristalline, dafür nicht ganz so effizient. Ihr Wirkungsgrad beträgt ungefähr 14 %.

Amorphe Solarzellen

  • Amorphe Solarzellen erkennt man an ihrer einheitlich dunkelbraunen bis violetten Färbung.
  • Sie bestehen aus einer dünnen Siliziumschicht, die auf ein Trägermaterial (z.B. eine Glasscheibe) aufgedampft wird.
  • Sie sind in der Herstellung am kostengünstigsten, haben aber mit nur 6...8 % den geringsten Wirkungsgrad.

 

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